Wie erholsame Pausen auch für dich möglich sind

Manchmal willst du am liebsten in den nächsten Flieger steigen, der dich weit weg von deinen ganzen Verpflichtungen führt? Doch dann fällt dir ein, dass das nicht geht. Du hast einfach zu viel zu tun. Auch wenn du deine Arbeit liebst, brauchst du nährende Pausen. Hier verrate ich dir, warum sie auch dir gelingen können - trotz voller ToDo-Liste.
Inhaltsverzeichnis:

Was deinen Pausen im Weg steht

Es gibt zahlreiche Gründe, die zwischen dir und deiner nächsten Pause stehen. Da sind zum einen die inneren Hindernisse, also Gedanken wie:

  • “Wenn ich Pausen mache, bin ich faul.”
  • “Um wertvoll zu sein, muss ich viel leisten.”
  • “Andere brauchen mich, also kann ich mir keine Zeit für mich nehmen.” oder
  • “Ich habe einfach keine Zeit für Pausen.”

 

Vielleicht wirst du jetzt sagen, “Ich habe doch aber wirklich keine Zeit dafür.” Damit sind wir bei einer weiteren Hürde. Frauen tragen noch immer den Großteil an Mental Load und Care Arbeit, oft auch wenn wir in Vollzeit berufstätig sind. Vielleicht stehst du zusätzlich gerade in deiner Selbstständigkeit unter Druck und es scheint für dich einfach zu viel zu sein, um dir Zeit für dich zu nehmen.

Oder du machst zwar Pausen, aber sie fühlen sich nicht erholsam an. Denn deine Gedanken kreisen und du findest nicht zur Ruhe.

Dennoch möchte ich dich ermutigen und dir versichern, dass auch du nährende Pausen dauerhaft in dein Leben integrieren kannst.

7 Impulse, wie dir erholsame Pausen gelingen

1. Beginne Grenzen zu setzen und dich selbst zu priorisieren

Wir Frauen haben eine lange Historie, in der wir uns selbst zurückstellen, um für andere da zu sein. Das hat sich tief in eingeprägt und das schlechte Gewissen kommt schon auf, wenn wir nur daran denken, uns selbst mehr zu priorisieren. Doch du kannst immer noch lernen Grenzen und Prioritäten zu setzen, so dass du nicht ausbrennst. Denn nur so kannst du auch langfristig für andere da sein.

 

2. Wende dich deinen Glaubenssystemen zu

Oftmals ist es nicht zu wenig Zeit, die dir in Wahrheit im Weg steht, sondern es sind deine Glaubenssätze. Einige habe ich dir weiter oben im Beitrag aufgelistet. Es lohnt sich, einmal genauer zu beobachten, welche Sätze du dir immer wieder sagst, die dich abhalten, dir Pausen zu gönnen.

Dabei möchte ich nicht, dass du diese Sätze gleich verteufelst, denn sie sind nur Teil eines tief eingeprägten Glaubenssystems in dir. Und dieses hat sich einmal aus einem guten Grund ausgebildet: Um dich zu schützen. Vielleicht war es für dich als Kind wichtig, viel zu leisten, um die Anerkennung und Liebe deiner Eltern zu bekommen. Es hat also seine Berechtigung. Doch nun dient es dir nicht mehr, sondern behindert dich dabei, auszuruhen und zur Kraft zu finden. Indem du dich diesem Glaubenssystem zuwendest und es zu verstehen beginnst, kannst du auch daran arbeiten, es zu transformieren und ein neues, jetzt hilfreicheres Glaubenssystem entwickeln.

 

3. Lerne dein Nervensystem kennen

Es fällt dir schwer runterzufahren, selbst wenn du Pausen machst? Das kann einem überreizten bzw. dysregulierten Nervensystem liegen. Vielleicht hast du nie gelernt, dir erholsame Zeiten für dich zu nehmen oder es ist im Moment gerade einfach viel los. Dann kann dein Nervensystem es als “gefährlich” einstufen, wenn du zur Ruhe kommen möchtest. Denn ist es überreizt oder kennt es etwas nicht, ist es auf Gefahr ausgerichtet.

Dann ist es wichtig, dass du es nicht mit der Brechstange versuchst, sondern dein Tempo behutsam herunterfährst und mit kleinen Pausen beginnst, um dein Nervensystem liebevoll mitzunehmen. Indem du dein Nervensystem besser kennenlernst, kannst du verstehen, was es braucht und deine Pausen entsprechend gestalten. Es kommt also oft auch auf die Art der Pause an.

 

4. Betrachte Pausen als Gewohnheit

Wenn du oft vergisst Pausen zu machen oder es dir bisher schwer fällt, dann möchte ich dir sagen: Du kannst das Pause machen trainieren, so wie du auch jede andere neue Gewohnheit etablieren kannst. Dabei kann dir Planung helfen, indem du dir Pausen in den Kalender einträgst oder dich regelmäßig daran erinnern lässt. Fange eher mit kleinen Pausen an, hänge sie an etwas heran, was du eh schon machst (also an eine bestehende Gewohnheit). Vielleicht magst du dir auch einen Pausen-Buddy suchen, beispielsweise eine Freundin, der du von deinem Vorhaben erzählst und der du jeden Tag von deinen Pausen-Erfolgen berichtest.

 

5. Dein Pausenbedürfnis ist zyklisch - und das kannst du für dich nutzen

Wenn du deinen weiblichen Zyklus näher kennenlernst, wirst du verstehen, dass du Phasen hast, in denen du Superwoman bist: Deine Energie und Produktivität sind in dieser Zeit sehr groß und du brauchst vielleicht weniger Pausen. Genauso gibt es Phasen, in denen deine Energie geringer bzw. mehr nach innen gerichtet ist. Dann ist es Zeit, dir mehr Raum für Pausen zu geben. Doch dadurch schaffst du nicht weniger. Vielmehr tankst du für deine Hochphasen auf und findest neue Inspiration. Für mich hat das Zykluswissen einfach alles verändert.

 

6. Lade andere ein, dich zu unterstützen

Wir Frauen tragen oft den Großteil an Carearbeit, kümmern uns neben Beruf, Sozialleben und Haushalt noch um Kinder oder Angehörige. Da kann schnell das Gefühl entstehen, dass es keinen Weg zu mehr Pause gibt. Und doch möchte ich dich einladen, zu schauen, wie du dir Unterstützung holen kannst. Das kann in Form von bezahlten Hilfen beim Putzen, der Kinderbetreuung oder einer Virtuellen Assistentin sein. Oder auch indem du mit deinen Freundinnen eine Übereinkunft zur gegenseitigen Unterstützung triffst. So übernehmen sie während deiner Menstruation, wenn du mehr Ruhe brauchst, die Kinder für ein paar Stunden und das Gleiche tust du für sie, wenn sie eine kleine Auszeit vom Alltag brauchen. Let’s Rise together!

 

7. Oft reichen schon wenige Minuten Pause

Du hast immer noch das Gefühl, dass du keine Zeit für Pausen hast? Dann lass mich dir sagen: Sie müssen nicht immer lang sein, erst recht kein ganzer Wellnesstag. Selbst wenige Minuten Pause können dir helfen, dein Nervensystem mehr in Balance zu bringen und dich ausgeruhter zu fühlen. Dazu gibt es auch ganz wundervolle kleine Tools, die du gezielt nutzen kannst, um dich und dein Nervensystem wieder zu regenerieren.

Was möglich wird, wenn du deine Pausen priorisierst

Indem du dir nährende Pausen gönnst, findest du mehr zu innerer Ruhe. Du kommst mehr in dir an, fühlst dich mit dir verbunden. Aus dieser Verbindung heraus, kannst du die tollsten Dinge kreieren, denn deine Kreativität kann endlich wieder sprudeln und du hast auch mehr Energie, deine Ideen umzusetzen. Genauso bist du auch wieder liebevoller - zu dir und zu denen, für die du da bist.

 

Lass uns gemeinsam erholsame Pausen in dein Leben integrieren. Denn gemeinsam geht es einfacher. In meinem 6-wöchigen Gruppenprogramm Rest & Nest

  • schauen wir uns an, was dich bisher abhält Pausen zu machen und wie du das transformieren kannst.
  • lernst du, wie du dein Nervensystem und deinen Zyklus verstehst und beides mit an Bord holen kannst, um regenerierende Pausen zu gestalten.
  • lernst du verschiedene Pausenarten kennen, die für dich nährend und erholsam sind.

 

Schau dir hier alle Infos zum Programm an:

Ich möchte Pause machen!

 

 

Hej du Liebe,


ich bin Susanne. Ich glaube daran, dass du als Frau in der modernen Welt mutig du selbst sein kannst. Dass du deine alten Konditionierungen und Blockaden loslassen kannst. Ich unterstütze dich auf deinem Weg, dein Leben aus deinem Herzen zu erschaffen - im Einklang mit deinem weiblichen Zyklus und deinem Nervensystem. So dass du dir selbst und deinem Weg vertraust.

 

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